Neue Reihe in der Schülerzeitung: Mein Hobby

Die letzten Monate haben uns allen gezeigt, was wichtig ist und worauf man auch mal verzichten könnte. Auf keinen Fall missen will man aber einen Ausgleich zur Schule, egal ob zu Distanz- oder Präsenzunterricht. So ist die Idee entstanden, in loser Folge die Hobbys vorzustellen, die unsere Redaktionsmitglieder ausüben. Den Anfang machen zwei Siebtklässlerinnen mit ihren vierbeinigen Freunden.

Es kann losgehen!

Liebe Schülerin, lieber Schüler des WGG,

heute wollen wir dich über unseren Lieblingssport, das Reiten, informieren. Denn Pferde sind schließlich mehr als nur gute Freunde! Sie sind hilfreich in verschiedenen Situationen, früher sowie heute. Außerdem kannst du durch sie lernen Verantwortung zu übernehmen, was die Vierbeiner von Anfang an zu einem wichtigen Partner macht.

Wir sind ein super Team!

Die Aufgaben von Pferden früher und heute

Früher, als es noch keine Autos und andere elektronische Transportmittel gab, war das Reiten die beliebteste Fortbewegungsart. Auch auf Feldern, im Wald, in Minen oder sogar im Krieg mussten Pferde viel Arbeit leisten.

Heute ist dem nicht mehr so, wir nutzen sie beispielsweise zum Dressurreiten, Springen, Voltigieren, für das therapeutische Reiten, das Western- oder Freizeitreiten.

Dressur ist die Basis für alle Arten des Reitsports. Mit Gewichts-, Zügel- und Oberschenkelhilfen kannst du verschiedene Lektionen in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp lernen. Bei Turnieren gibt es mehrere Schwierigkeitsstufen: E (Einsteiger) und A (Anfänger) sind die ersten Stufen, L (leicht) ist die Zweite, M (mittel) ist die dritte, gefolgt von S (schwer) als die anspruchsvollste Stufe. Kennt ihr übrigens Isabell Werth aus Deutschlan? Sie ist die bekannteste und erfolgreichste Dressurreiterin und führt auch die Weltrangliste an.

Die verschiedenen Reitarten im Überblick

Das Springreiten ist ein sehr rasanter Leistungssport, wobei man mit dem Pferd so schnell wie möglich durch einen Hindernissparcours reiten muss, ohne dabei eines der Hindernisse zum Fallen zu bringen, da dies sehr viele Strafpunkte kostet. Daniel Deußer ist der beste deutsche Springreiter.

Voltigieren ist Gymnastik auf dem Pferd, was sehr beliebt bei kleinen Kindern ist. Auch Anfängern hilft es einen guten Sitz und die richtige Haltung zu bekommen. Im Laufe der Zeit und mit etwas Übung kann man Tricks wie einen Handstand oder einen Salto auf dem galoppierenden Pferd ausüben.

Balance ist alles…

Therapeutisches Reiten ist hilfreich für Menschen mit Behinderung. Hierfür gibt es speziell ausgebildete Therapiepferde, die sehr gutmütig und vorsichtig sind. Menschen mit einer geistigen Behinderung lernen Verantwortung für ein Tier zu übernehmen und stärken dabei ihr Selbstbewusstsein. Bei körperlicher Einschränkung hilft es die Muskeln und die Koordination zu trainieren.

Westernreiten kann man beispielsweise bei einer Galashow bestaunen. Barrel race, Rodeo oder Kuhtreiben sind wirklich aufregend! Allerdings finden solche Shows bei uns eher selten statt, in den USA sind sie hingegen sehr verbreitet. Denn hier kann man die verschiedenen Attraktionen auch auf den Farmen brauchen, um beispielsweise das Vieh auf die Weide zu treiben. Des Weiteren braucht man die Pferde auf Wegen, die mit dem Auto nicht befahrbar sind.

Pferde – unsere vielseitigen Freunde

Unser Favorit ist das Hobbyreiten über Feld, Wald und Wiese. Natürlich ist es auch wichtig eine gute Grundausbildung zu haben und hierbei kommen wir wieder zur Dressur. Unsere Empfehlung:  Man sollte einige Reitstunden nehmen, bevor man einen Ausritt macht.

Das sind nur ein paar Beispiele für unterschiedliche Arten des Reitens, denn es gibt noch sehr viele mehr, zum Beispiel den Einsatz von Polizeipferden, die nützlich sind, wenn es keine Zufahrt für Autos gibt, aber dennoch Polizeischutz nötig ist. Außerdem sind Pferde wertvolle Helfer bei Waldarbeiten oder auf autofreien Inseln, als Kutschpferd. Oder wer träumt nicht von einer romantischen Hochzeit mit Pferdekutsche?

Für uns steht fest: Pferde sind sehr vielfältig, liebenswert und außerdem ein guter Freund für uns Menschen im täglichen Leben.

Sarah & Melina, Klasse 7a