Das P-Seminar „Hallo Hometown“ des Walter-Gropius-Gymnasiums hat erneut beeindruckt: Mit sieben selbst komponierten und arrangierten Songs gewann das Seminar nach dem Preis der Unternehmerinitiative Hochfranken nun den Regionalpreis im Bezirk Oberfranken und zählt damit zu den drei besten Seminaren im Regierungsbezirk. Unter der Leitung von Florian Niedrig entstanden individuelle Stücke, die das Lebensgefühl einer Generation und die Verbundenheit zur Heimat musikalisch einfangen.
Ministerialbeauftragter Martin Rohde überreichte die Auszeichnung persönlich und betonte die besondere Leistung der Schülerinnen und Schüler. Das Seminar verbinde Heimatliebe mit Internationalität und sozialem Engagement – ein herausragendes Beispiel für die Vielfalt und Kompetenz an bayerischen Gymnasien. Die Einnahmen aus den Konzerten spendete das Seminar an den Verein „Zuflucht Selb“, der geflüchtete Menschen unterstützt. Als finanzieller Sponsor des Preises und Vertreter der Wirtschaft gratulierte ebenfalls Patrick Püttner, Geschäftsführer der vbw Bezirksgruppe Oberfranken.
Auch Schulleiterin Tabea-Stephanie Amtmann zeigte sich stolz: „Unsere Freude steigert sich und wird zur Begeisterung!“ Sie würdigte nicht nur die Kreativität der Schüler, sondern auch deren gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch schloss sich den Glückwünschen an: „Die Lieder drücken Freude und Geborgenheit aus und setzen ein Zeichen für Integration und Weltoffenheit.“ und stellte zusammenfassend fest: „Die P-Seminare am WGG sind legendär“.
Bei der Preisverleihung wurden die Songs vorgestellt, darunter „Wondering – What Went Wrong“ von Gabriela Velez, Sophie Stöhr und Rieke Burghardt, „Kinderaugen“ von Eva Rogler, Sarah Rausch und Lucie Schlosser und „The One I Call Home“ von Asli Ziegler. Die Vielfalt der Musik reichte von einfühlsamen Balladen bis hin zu energiegeladenen Punksongs.
OStR Florian Niedrig

