Wie handelt man eigentlich an der Börse – und wie ist der Euro entstanden? Diesen Fragen gingen letztes Schuljahr Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Börse hautnah“ der 11. Jahrgangsstufe im Fach Wirtschaft und Recht auf ihrer selbst organisierten, zweitägigen Exkursion nach Frankfurt am Main nach.
Nach der Anreise mit dem Zug begann der erste Tag mit einer Führung durch das Besucherzentrum der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Teilnehmenden sahen den historischen Börsensaal, verfolgten den Livehandel auf Bildschirmen und erhielten anschauliche Erklärungen dazu, wie heute elektronische Handelssysteme den Markt prägen.
Am Nachmittag folgte eine Führung im Besucherzentrum der Europäischen Zentralbank. Dort wurde die Gruppe spielerisch und interaktiv in die Aufgaben der EZB eingeführt: von der Gewährleistung der Währungsstabilität über geldpolitische Instrumente bis hin zur Entstehung und Funktion des Euro. Der Abend bot Zeit, Frankfurt auf eigene Faust zu erkunden – sei es beim Bummeln auf der Zeil oder beim Verweilen am Mainufer.
Am zweiten Tag übernahmen die Schülerinnen und Schüler selbst die Rolle von Stadtführern: Jeder stellte eine ausgewählte Sehenswürdigkeit vor. Neben Klassikern wie dem Römer und dem Kaiserdom rückten das Goethe-Haus und die mittelalterliche Staufermauer in den Blick – ein abwechslungsreicher Rundgang durch Frankfurts Geschichte.
Den krönenden Abschluss bildete der Aufstieg auf die Aussichtsplattform des Main Towers. Der einzige öffentlich begehbare Wolkenkratzer Deutschlands bot einen beeindruckenden Rundblick über das Bankenviertel und die gesamte Stadt. Anschließend blieb Zeit für Shopping oder einen entspannten Spaziergang am Mainufer. Alle kehrten am Abend mit der Bahn und vielen neuen Eindrücken sowie tollen Erinnerungen im Gepäck zurück. Eine rundum gelungene Erfahrung, die sicher noch lange im Gedächtnis bleibt.
Begleitet wurde die Reise von Herrn Bytomski und Frau Alma, die den organisatorischen Rahmen stellten.
Valentin Gräf

