Zum sechsten Mal in Folge war es so weit: Eine neugierige Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Walter-Gropius-Gymnasiums startete in die zweite Runde des bayernweiten Wettbewerbs „Experimente Antworten“ – und das mit großem Erfolg! Der Wettbewerb richtet sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen, die nicht nur im Unterricht, sondern auch daheim mit Alltagsmaterialien wie Salz, Gefrierbeuteln oder Zitronensäure tüfteln möchten. Wissenschaft zum Anfassen – ganz ohne Speziallabor.
Wer sorgfältig arbeitet, darf sich in jeder Runde über Urkunden freuen – und bei besonders großem Erfolg sogar über kleine Sachpreise. Wer alle drei Runden sehr erfolgreich meistert, kann sich für den begehrten „Superpreis“ qualifizieren, der im Deutschen Museum in München verliehen wird.
In Runde zwei drehte sich alles um ein winterliches Must-have: Taschenwärmer für unterwegs. Unsere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zerlegten die kleinen Wärmequellen buchstäblich in ihre Bestandteile – Thermometer im Anschlag, Schere und Zitronensäure griffbereit. Ziel: Herausfinden, was drinsteckt und wie die Wärme eigentlich entsteht.
Doch beim Analysieren blieb es nicht: Wie echte Forschende bauten die Teams eigene Taschenwärmer – unter anderem mit Eisen- und Kohlepulver. Ergebnis: Viel wohlige Wärme, ein paar schwarze Finger und jede Menge Aha-Momente. Zum Schluss folgte die Kreativ-Challenge: ein Wärmekissen aus Lebensmitteln entwickeln und dazu eine überzeugende Werbekampagne gestalten. Wissenschaft trifft Design – mit Witz, Ideenreichtum und Praxisnähe.
Die Schülerinnen und Schüler des Walter-Gropius-Gymnasiums gingen mit großer Freude und Ausdauer ans Werk – und dokumentierten ihre Ergebnisse vorbildlich. Das zeigen eindrucksvoll die zahlreichen Urkunden und Sachpreise. Besonders erfreulich: Alle Teilnehmenden haben sich im Vergleich zur ersten Runde deutlich gesteigert. Ein starkes Signal dafür, dass Dranbleiben sich lohnt!
Zwischen den Runden hört das Experimentieren nicht auf: Im Wahlunterricht werden immer wieder neue, teils anspruchsvolle Versuche durchgeführt. Mit jedem Experiment wachsen Sicherheit, Geschick und wissenschaftliches Denken.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren Erfolgen und drücken fest die Daumen für die dritte und letzte Runde. Weiter so – neugierig bleiben, Fragen stellen, ausprobieren!
Andreas Gebauer

