{"id":4737,"date":"2023-07-27T12:24:06","date_gmt":"2023-07-27T10:24:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wggselb.de\/wp\/?p=4737"},"modified":"2023-07-27T12:24:06","modified_gmt":"2023-07-27T10:24:06","slug":"pottenstein-im-sommer-warum-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wggselb.de\/wp\/pottenstein-im-sommer-warum-nicht\/","title":{"rendered":"Pottenstein im Sommer \u2013 warum nicht?"},"content":{"rendered":"\n<p>Dass die 5. Klassen des WGG ins Schullandheim nach Pottenstein fahren, ist nichts Neues \u2013 dass sie im Juli in der Fr\u00e4nkischen Schweiz zu Besuch sind, aber schon. Vom 03.Juli bis zum 07.Juli 2023 waren 67 Kinder und sechs Lehrkr\u00e4fte auf gro\u00dfer Fahrt; der ungew\u00f6hnliche Termin erkl\u00e4rt sich aus Coronazeiten, der normale Termin im Oktober war nicht verf\u00fcgbar. Aber warum denn nicht mal ein Aufenthalt im Sommer und zum Abschluss eines Schuljahres? <\/p>\n\n\n\n<p>Unter diesen Vorzeichen machte sich die Gruppe am Montagvormittag auf den Weg. Nach der Ankunft in der Jugendherberge, den ersten Einweisungen und einem Mittagessen begann f\u00fcr alle drei Klassen direkt das Programm, das in den kommenden Tagen viel zu bieten hatte: der Besuch in der Teufelsh\u00f6hle ist in Pottenstein nat\u00fcrlich ein Muss, das Museum Fr\u00e4nkische Schweiz in T\u00fcchersfeld ist ebenfalls fester Bestandteil der Woche. Klasseninterne Aktivit\u00e4ten wie die Vorbereitung auf das Wiesenfest waren m\u00f6glich und Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che oder gemeinsamen Sport blieben auch, das gute Wetter mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen nutzten alle gerne und ausgiebig auf dem Spiel- oder dem Sportplatz der Jugendherberge. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Stadtrallye erkundeten die Kinder in kleinen Gruppen das idyllische Pottenstein, einige Kilometer weiter in Regenthal tobten sie sich beim Fu\u00dfballgolf oder in der Kletterhalle aus. Anders als im Herbst war abends nicht der Nachtw\u00e4chter gefragt, stattdessen zeigte Thomas B\u00fcttner den Klassen die Flederm\u00e4use der Fr\u00e4nkischen Schweiz und verriet ihnen viel Wissenswertes \u00fcber das Leben der Tiere. Ein ganz besonderer Punkt war die Erkundung einer H\u00f6hle in der N\u00e4he von Pottenstein: Angeleitet von einem erfahrenen Teamer wurden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einige Meter tief abgeseilt und suchten anschlie\u00dfend gemeinsam im Schein der Helmlampen nach dem Weg aus der H\u00f6hle. Die Aufgabe kostete \u00dcberwindung, aber der Abstieg in die H\u00f6hle war freiwillig und auch ein \u201eNein\u201c offen auszusprechen kann ein Zeichen von pers\u00f6nlicher St\u00e4rke sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei so vielen Programmpunkten war nat\u00fcrlich fr\u00fches Aufstehen\ngefragt, schon um 7.30 Uhr gab es Fr\u00fchst\u00fcck. F\u00fcr die Zeit bis zum Abendessen\nbereiteten sich alle Mitfahrenden ein Lunchpaket zu, und nat\u00fcrlich gab es\n\u00fcberall die M\u00f6glichkeit, sich zu verpflegen. Abgesehen von einem Vormittag\nspielte das Wetter immer mit, und selbst der eine heftige Regenschauer hielt\nniemanden davon ab, sich auf den Weg zum n\u00e4chsten Baustein der Woche zu machen.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lehrkr\u00e4fte J. K\u00f6nig und Kathrin Resch (5a), A. Wagner und S. Becher (5b) sowie M. Hoang und A. B\u00fcttner (5cb) begleiteten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei allen Aktivit\u00e4ten, lie\u00dfen ihnen jedoch auch Freiraum, wenn Zeit blieb bis zum n\u00e4chsten gemeinsamen Programmpunkt, moderierten bei Unstimmigkeiten und waren immer f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler da. Die intensive, weil dauerhafte Zeit zusammen ist durchaus eine Herausforderung, aber auch ein Lernprozess. Man k\u00f6nnte annehmen, dass sich eine Klasse im Lauf eines Schuljahres gefunden und alle g\u00e4ngigen Rollen besetzt hat, doch die Zeit, die man zusammen bei Aktivit\u00e4ten oder in einem Zimmer verbringt, das f\u00fcr mehrere Personen ausgelegt ist, ver\u00e4ndert viele Sichtweisen und Einstellungen. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Erfahrungen werden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in die kommenden Jahre mitnehmen, wenn Klassen neu zusammengestellt werden und Ver\u00e4nderungen an der Tagesordnung sind \u2013 sie lernen, flexibel zu sein und wie sie miteinander umzugehen haben, um gemeinsam etwas zu erreichen, ganz unabh\u00e4ngig davon, ob sie am Anfang oder am Ende eines Schuljahres stehen. Das blieb bis zum letzten Augenblick so, denn ohne gegenseitige Hilfe w\u00e4re der Transport der vielen Koffer und Taschen aus der Jugendherberge zum Bus nicht zu schaffen gewesen, mit dem die Reisegruppe sich am Freitagvormittag auf den Weg zur\u00fcck nach Selb machte. <\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcde Kinder, die jede Menge zu erz\u00e4hlen hatten, nahmen sich h\u00f6chstens eine kurze Pause auf dem Heimweg, bevor sie zu ihrem n\u00e4chsten Highlight aufbrachen \u2013 dem Selber Wiesenfest. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\"><em>OStR Jens K\u00f6nig<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die 5. 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