Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!
Mittlerweile haben wir alle eine Woche Erfahrung mit Unterricht von Zuhause aus gesammelt und das stellt alle Beteiligten vor ganz neue Herausforderungen. Im technischen Bereich, mit Unterrichtsinhalten und ganz besonders im zwischenmenschlichen Zusammensein. Die Schulpsychologie hat Tipps zusammengetragen, die helfen sollen mit dieser besonderen Situation besser klar zu kommen.
Für Situationen, die besonders als belastend erlebt werden, (z.B. eine angespannte Familiensituation oder aufkommende Ängste) steht die schulpsychologische Beratung auch per Mail zur Verfügung: schulpsychologie@wggselb.de
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Tipps für Schüler zum selbstorganisierten Lernen
Lege dir einen eigenen Stundenplan zu
Wenn du es noch nicht eh schon machst, lege Zeiten fest, zu denen du dich ausschließlich mit deinen Schulsachen beschäftigst. Dein normaler Stundenplan ist ein guter Anhaltspunkt hierfür. Natürlich hast du jetzt die Möglichkeit, deinen Schultag später beginnen zu lassen.
Teile deine Lernzeit in kleine Einheiten (Pomodoro-Technik)
Mach nach 25 Minuten Arbeit 5 Minuten Pause. Wenn du das viermal gemacht hast (also nach 2 Stunden), mache 20 Minuten Pause. In deinen Pausen ist es wichtig, dass du von deinem Arbeitsplatz aufstehst und dich bewegst, z.B. in die Küche gehen und ein Glas Wasser trinken.
Teile deine Aufgaben in kleine Einheiten (First-Brick-Methode)
Oft kommen einem die Aufgaben, die man zu erledigen hat, sehr umfangreich vor. Da ist es hilfreich, sich im Vorfeld zu überlegen, mit welcher kleinen Aufgabe man beginnen könnte. Du unterteilst das, was du zu tun hast, in viele sehr kleine Aufgaben z.B. drei Vokabeln ins Vokabelheft schreiben oder eine Lücke im Lückentext ausfüllen oder die erste Rechnung lösen. Wenn du deine Aufgaben in kleine Teile aufgeteilt hast, ist es gar nicht mehr so viel auf einmal.
Plane Freizeiten und Puffer mit ein
Genauso wichtig wie ein fester Stundenplan für dein Lernen bzw. Arbeiten, sind feste Zeiten für dich. Lege Zeiten fest, zu denen du nichts für die Schule machst und Dinge machen kannst, die dir gut tun. Achte darauf, dass du dich in deiner Freizeit auch bewegst und nicht nur sitzt.
Damit du deine Freizeit auch genießen kannst, ist es wichtig, dass du für schulische Dinge, die du nicht in deiner normalen Arbeitszeit, schaffst einen Puffer frei hältst. In deinem Zeitpuffer sollst du die Dinge erledigen, die nicht fertig geworden sind. Wenn du alle deine Aufgaben vorher erledigen konntest, solltest du den Puffer für Wiederholung nutzen.
Formuliere Fragen
Wenn du mal nicht weiter kommst und nicht genau weißt, wie du eine Aufgabe bearbeiten kannst, ist es hilfreich, wenn du dir genau notierst, was du nicht verstehst. Oft wird dadurch viel deutlicher, was genau nicht klappt und manchmal kommt man dann von selbst auf die Lösung. Natürlich hast du auch immer die Möglichkeit, deine Lehrer zu kontaktieren und manchmal können auch andere Erwachsene helfen.
Beispiel für die Zeiteinteilung mit Fächern am Montag
| Zeit | Montag | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
| 9:00 – 9:25 | Mathe |
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| 9:30 – 9:55 | Mathe |
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| 10:00 – 10:25 | Deutsch |
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| 10:30 – 10:55 | Deutsch |
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| Pause |
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| 11:30 – 11:55 | Geographie |
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| 12:00 – 12:25 | Religion |
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| 12:30 – 12:55 | Puffer |
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| Mittagspause |
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| 14:00 – 14:45 | Fußball im Garten |
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| 15:00 – 15:25 | Vokabeln |
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| 15:30 – 15:55 | Grammatik |
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| 16:00 – 16:25 | Puffer |
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StR Andreas Zeh
