Zur Zeit läuft am WGG die Wissenschaftswoche: Die Schüler dürfen sich eine Woche eigenständig an einer Problemstellung aus unserem Rahmenthema „Zukunft“ versuchen.
20 Schüler haben dabei das Teilthema: „Die Stadt Selb neu denken“ gewählt. Sie wählen einen Ort bzw. ein Areal aus und machen Vorschläge, wie man diesen Ort neu gestalten könnte, um die Lebensqualität in Selb zu verbessern.
Im Zusammenhang damit hat Selbs langjähriger Baudirektor, Herr Resch, der Gruppe einen Besuch abgestattet. Dabei ging er zunächst auf Entwicklungen in der Stadtplanung ein und erläuterte Grundsätze guter Stadtplanung, z.B. die 15 Minuten-Regel (Kann ich in meiner Stadt alle meine Wege in 15 Minuten bewältigen?).
Ganz konkret wurde es dann, als das von der Stadt Selb erworbene Areal an der Ecke Bergstraße und Kirchleinsgrund ins Spiel kam. Herr Resch machte den Vorschlag, dass sich einige Gruppen überlegen sollten, was hier entstehen sollte. Am kommenden Montag werden wir dann unsere Vorschläge mit der tatsächlichen Planung (eine Gruppe spanischer Architekten gewann die Ausschreibung) vergleichen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war dann noch die Diskussion mit den Schülern, was sie sich von der Stadt Selb in stadtplanerischer Hinsicht wünschen würden, auch in Hinblick auf einen dauerhaften Verbleib nach Schule und Studium. Viele wissen die Vorzüge Selbs (z.B. die Ruhe, die Nähe zur Natur) durchaus zu schätzen. Andererseits bemängeln nahezu alle Jugendlichen, dass bei den Freizeit- und Weggehmöglichkeiten abends und am Wochenende gehörig Luft nach oben ist. Herr Resch wird dieses Feedback mitnehmen…
Das Foto zeigt Herrn Resch vor einem Modell des Gropius-Plans aus dem Jahre 1968.
StD Wolfgang Eschenbeck

