Juniorwahl am WGG: Die FDP ist stärkste Kraft!

In der Woche vor der Bundestagswahl 2021 gaben am Walter-Gropius-Gymnasium Selb insgesamt 184 Schülerinnen und Schüler von 194 Wahlberechtigten im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme in einer Wahlsimulation ab. Im Vorfeld bereiteten sich die zehnte Jahrgangsstufe, die Q11 und Q12 im Sozialkundeunterricht auf das Thema „Die Wahl zum deutschen Bundestag“ vor. Durch den Schuljahresbeginn mussten sich allerdings die SchülerInnen auch sehr stark eigenverantwortlich informieren.

Bei der Auszählung konnte die Partei FDP mit 28,8 Prozent die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von den GRÜNEN mit 17,4 Prozent und der SPD mit 15,2 Prozent der Stimmen. Das Direktmandat konnte wie bei der offiziellen Wahl Hans-Peter Friedrich von der CSU für sich entscheiden.

Die Juniorwahl als solche wurde von den Schülerinnen und Schülern insgesamt positiv aufgenommen. Das Interesse an Politik und den demokratischen Abläufen lässt sich nicht nur im Unterricht, sondern auch an der hohen Wahlbeteiligung von 94,8% ablesen.

In der Nachbesprechung der Ergebnisse zeigten sich die meisten Schülerinnen und Schüler nicht überrascht von den amtlichen Wahlergebnissen der tatsächlichen Parlamentswahl. Vielmehr überwog in den Diskussionen die Feststellung, dass es in vielen Bereichen eher Parallelen als Unterschiede gab.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. In diesem Jahr haben sich allein beim Projekt zur Bundestagswahl knapp 1,5 Millionen Jugendliche und 4.500 Schulen beteiligt.

OStRin Stefanie Spangler