Oberstufenschüler machen sich mit mexikanischer Künstlerin vertraut

Einen Tagesausflug nach München bot die Fachschaft Spanisch am Freitag Interessierten an. 30 Schülerinnen und Schüler aus Q11 und Q12 nahmen daran teil und hatten einen erlebnisreichen Tag:

Hinwärts gab es – im Anschluss an eine Doppelstunde Mathematik, die natürlich noch absolviert werden musste, denn das Abitur naht ja… – eine Bahnfahrt mit Hindernissen und mehr als einer Stunde verspäteter Ankunft. Also saß die Gruppe viereinviertel statt drei Stunden im Zug und hatte dadurch weniger Freizeit in München. Auch heimwärts musste später noch ein früheren Zug als geplant genommen werden, weil alle Folgezüge ausfielen, also war die Freizeit leider erneut beschnitten.

Die Frida-Kahlo-Ausstellung mit ihrem immersiven Konzept, die Anlass für die Exkursion war, entschädigte aber alle. Nicht nur die Spanischlernenden unter den Teilnehmenden, sondern alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen S. Key und Dr. Chr. Wlasak-Feik waren begeistert von der Multimediashow, die ihnen bei ausverkauftem Haus geboten wurde. Man tauchte förmlich ein in das unglaublich harte Leben der faszinierenden Künstlerin, die ihren körperlichen Schmerz (sie war nach einem Verkehrsunfall schwerst behindert und musste ihr Leben lang Dutzende von Operationen ertragen) und ihren seelischen Kummer (sie konnte sich nie von ihrer zweischneidigen Liebe zum Malerfürsten Diego Rivera lösen, der sie mit vielen Frauen und sogar ihrer eigenen Schwester betrog) farbenfrohen Werken mit einer ganz eigenen Bildsprache verarbeitete.

Im Spanischunterricht wird diese Künstlerin in der Q12 stets ausführlich thematisiert, und so war der Ausstellungsbesuch eine sehr schöne Vertiefung. Für die vielen Nicht-Spanischlernenden unter den Exkursionsteilnehmenden war Frida Kahlo und ihr Werk nach eigenen Aussagen eine Entdeckung.

StDin Dr. Christine Wlasak-Feik