Kurz bevor die Abiturprüfungen im Jahr 2026 losgehen werden, schauten die Vor-Vor-Vor-Vorgänger des aktuellen Jahrgangs an ihrer alten Schule vorbei: der Abiturjahrgang 1993 traf sich Ende März in Selb.
Die Organisatorin Dorothee Wolf hatte aus diesem Grund angefragt, ob ein Besuch des Gymnasiums möglich sei. War er und so konnten gut 20 Besucherinnen und Besucher ihre Schulzeit gut eineinhalb Stunden lang wieder aufleben lassen. Die ehemaligen Lehrkräfte Ulrike Hofmann und Hartmut Wolf begrüßten ihre damaligen Schülerinnen und Schüler zusammen mit Unterstufenbetreuer Jens König, gemeinsam führten sie die Gruppe der „Ehemaligen“ durch das Schulhaus und erläuterten die Veränderungen, die sich im Lauf der Jahrzehnte ergeben haben – baulich und was die Ausstattung betrifft, aber auch bei den Abläufen im Unterricht oder den neuen Anforderungen bis zum Abitur.
Natürlich war es keine Schulhausführung wie jede andere, denn an vielen Stellen wurden Stopps eingelegt und in Erinnerungen gekramt: wie war das damals im noch nicht überdachten Atrium? Bei welchem Lehrer war nochmal welcher Streich passiert? Wen aus dem aktuellen Kollegium kannte man denn noch? Selbstverständlich probierten die ehemaligen Kollegiatinnen und Kollegiaten aus, ob es sich immer noch so wie damals anfühlt, in einem Klassenzimmer zu sitzen – die Zeit seit 1993 war in diesem Moment jedenfalls ganz schnell vergessen. Auf der anderen Seite war es auch spannend, von den damaligen Zeiten mit „Kultur im Keller“ und den Lehrkräften zu hören, die das Leben am WGG zu dieser Zeit geprägt haben. Und wer wüsste denn heute noch, dass der Brunnen aus dem Pausenhof früher einmal im Atrium gestanden hat?
Der Besuch des WGG war der Auftakt dieses Jahrgangstreffens, bevor es am Abend und am Sonntag in größerer Runde weiterging, fanden alle Teilnehmenden Zeit, sich für ein Foto vor ihrer „alten“ Schule und dem dazugehörigen neuen Logo zusammenzustellen.
Jens König



