Bis vor wenigen Jahren wurden Autoren, die obige Überschrift für einen Bericht verwendet haben, für unzurechnungsfähig erklärt. Heutzutage ist allen klar: Das kann sich nur um einen KI-Prompt handeln.
Prof. Dr. René Peinl von der Hochschule Hof war am 2. Februar 2026 auf Einladung von OStR Stefan Meyer im Informatik-Unterricht der Klasse 11be zu Gast und brachte die Schülerinnen und Schüler auf den aktuellen Stand in Sachen Künstliche Intelligenz. Herr Peinl leitet in Hof das „Institut für Informationssysteme“ (iisys) und ist „Forschungsgruppenleiter Multimodale Künstliche Intelligenz“.
In seinem Vortrag beleuchtete Herr Peinl das Thema zunächst sowohl von Seiten der „KI-Optimisten“ als auch aus der Sicht der „KI-Skeptiker“. Er ging auf die rasante Entwicklung der KI in den letzten Jahren ein: Im Jahre 2023 konnten Chatbots nicht einmal einfache Rechenaufgaben wie „17×23“ durchführen, ein Jahr später war die Aufgabe „wieviele E sind im Wort Erdbeere“ ein beliebter KI-Fail. Aufgrund des exponentiellen Wachstums hat die KI jedoch massiv aufgeholt, bereits im Jahr 2025 gewannen Chatbots eine Gold-Medaille bei der Mathematik-Olympiade.
Herr Peinl empfahl den Schülern, die KI nicht dazu zu benutzen, um direkt eine Aufgabe gelöst zu bekommen, sondern um schneller zu verstehen, wie eine Aufgabe schlau gelöst werden kann. Bei übermäßiger und unsachgemäßer KI-Nutzung fällt auch an der Universität auf, dass nicht studiert wird, um etwas zu lernen, sondern nur um den Abschluss zu bekommen.
Die Hochschule Hof stellt für ihre Studierenden eigene KI-Dienste bereit. Herr Peinl brachte dafür Zugangsdaten mit, so dass die Schüler den Chatbot „LISA“ und das Bildgenerierungstool „LUIS“ selbst ausprobieren konnten. Bei der Aufgabe „Erstellen Sie ein Bild eines Fantasiewesens“ kamen Prompts wie in der Überschrift heraus.
Während der gesamten Doppelstunde waren die Schüler mit Eifer und Interesse bei der Sache. Abschließend stellte Herr Peinl die provokante These in den Raum, dass das Jahr 2026 das Jahr sein könnte, in dem die KI einen durchschnittlich intelligenten Menschen überholen könnte.
Stefan Meyer


